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Anlass zum Handeln!

Freihandel ist die beste Politik - Internationale Petition

Freiheit, Wohlstand und Frieden - Freihandel ist die beste Politik. Das wissen wir Menschen seit Jahrhunderten. Dennoch steht der Geist des Protektionismus immer wieder auf. Wie gerade jetzt.

 

In diesem Zusammenhang haben ThinkTanks aus aller Welt die Petition 'Freihandel ist die beste Politik' formuliert. In ihr fordern sie die Regierungen in aller Welt auf, den kurzsichtigen Forderungen nach mehr Handelshemmnissen nicht nachzugeben, sondern vorhandene im Gegenteil endlich abzubauen.  

 

Ich lade Sie ein, diese Petition zu lesen und zu unterzeichnen - sofern Sie, wie ich, der Meinung sind, dass ihre Aussagen zutreffen.  

 

Die Petition wurde in mehr als 20 Sprachen übersetzt und wird auf dem G-20 Treffen in London den Teilnehmern präsentiert.  

 

Mit freundlichen Grüßen  

 

Wolfgang Müller  

Geschäftsführer  

Petition - Freihandel ist die beste Politik

Der böse Geist des Protektionismus ist wieder auferstanden. Protektionismus steht für gefährliche, unkluge Politik. In Zeiten wirtschaftlicher Krisen bedroht er sogar die Funktionsfähigkeit und Entwicklung der Weltwirtschaft. Protektionismus-Befürworter glauben, nationaler Wohlstand lasse sich mehren, indem Staaten heimischen Produzenten Monopole gewähren. Eine falsche Annahme. Forschung, Erfahrung und empirische Studien zeigen seit Jahrhunderten: Protektionismus schafft Armut, keinesfalls aber Reichtum. Er ‚protegiert' - also schützt - nicht einmal heimische Jobs und Industrien. Vielmehr zerstört er sie. Er schadet sowohl den exportierenden als auch den importierenden Industrien, die für ihre Produktion auf Einfuhren angewiesen ist. Werden im Namen des Schutzes der heimischen Stahlindustrie lokal Stahlpreise erhöht, treibt das lediglich die Preise der Autos und aller anderer Produkte in die Höhe, die aus Stahl hergestellt werden. Kurz: Protektionismus ist ein Spiel mit dem Feuer.  

 

Protektionismus vernichtet nicht nur Wohlstand. Viel schlimmer: Er gefährdet auch den Frieden. Wer unsere Zivilisation verteidigen will, muss sich allein aus diesem Grund laut und mit Nachdruck gegen jeden ökonomischen Nationalismus aussprechen - der nichts anderes ist als eine auf Ignoranz basierende Konfliktideologie. Protektionismus ist das Mittel, mit dem diese Konfliktideologie in die Tat umgesetzt wird.  

 

Vor 250 Jahren stellte Montesquieu fest: „Frieden ist die natürliche Folge des Handels. Zwei gegensätzliche Länder hängen plötzlich voneinander ab. Das eine Land hat ein Interesse zu kaufen, das andere zu verkaufen. Somit basiert ihre Verbindung auf ihren gegenseitigen Bedürfnissen.  

 

"Das kostbarste Resultat des Handels ist Frieden. Auf der einen Seite fördert der Handel den Frieden, indem er unterschiedliche Völker in einer gemeinsamen Kultur des Austausches vereint - ein täglicher Prozess des Erlernens der Sprache, der sozialen Normen, der Erwartungen, Bedürfnisse und Fähigkeiten der anderen.  

Auf der anderen Seite fördert der Handel den Frieden, indem er Menschen zu Formen von Kooperationen ermutigt, die allen beteiligten Seiten Gewinn bringen. So wie der Handel die wirtschaftlichen Interessen von Paris und Lyon, von Boston und Seattle, von Kalkutta und Mumbai eint, so vereint er die wirtschaftlichen Interessen von Paris und Portland, Boston und Berlin, Kalkutta und Kopenhagen - der Menschen aller Länder, die miteinander handeln.Handel fördert den Frieden. Das belegt nicht zuletzt auch eine Vielzahl empirischer Untersuchungen eindrucksvoll.  

 

Vielleicht ist der Zweite Weltkrieg das tragischste Beispiel dafür, was geschehen kann, wird diese Erkenntnis ignoriert.Zwischen 1929 und 1932 brach der Welthandel um 70% ein. Einen entscheidenden Anteil daran hatte das Smoot-Hawley-Zolltarif-Gesetz der USA von 1930, das andere Länder ihrerseits mit höheren Zolltarifen beantworteten. Ökonom Martin Wolf führt aus, dass „dieser Zusammenbruch des Handels die Suche nach Autarkie und Lebensraum insbesondere in Deutschland und Japan in entscheidender Weise unterstützte."  

 

Nur wenig später folgte der schlimmste und verheerendste Krieg der Menschheitsgeschichte.  

 

Handel schützt Leben, indem er das Kriegsrisiko vermindert.  

 

Handel schützt aber auch Leben, indem er den Wohlstand mehrt - und auf immer mehr Menschen ausweitet. Freierer Handel schafft Wohlstand. Das hat die Realität eindrucksvoll gezeigt. Und: Wo Wohlstand herrscht, leben Menschen generell länger und gesünder.  

 

Höhere Lebenserwartung, mehr Gesundheit und mehr Frieden wiederum bedeuten: In der globalisierten Welt verfügen Menschen über mehr Zeit, das umfassende kulturelle Angebot zu nutzen, das ihnen der freie Handel eröffnet. Dank des freien Austausches von Waren und der Ideen aus aller Welt gewinnt die Kultur an Vielfalt.  

 

Es kann keinen Zweifel geben: Freihandel schafft Wohlstand. Doch sein größtes Gut lässt sich nicht einfach nur mit Geld aufwiegen. Vielmehr macht der Handel unser Leben freier und erfüllter. Und er verringert die Gefahr, dass wir von den Grausamkeiten von Kriegen heimgesucht oder gar vernichtet werden.  

 

Deswegen richten die Unterzeichner gemeinsam einen Appell an die Regierungen aller Länder: Geben Sie den kurzsichtigen und habgierigen Forderungen nach höheren Handelshindernissen nicht nach. Beseitigen Sie die heute vorhandenen Handelshemmnisse. Lassen Sie Ihre Bürger nicht nur die Früchte ihrer eigenen Felder, Fabriken und ihres eigenen Geistes ernten, sondern auch die der ganzen Welt. Der Lohn hierfür werden mehr Wohlstand, ein erfüllteres Leben und der Segen des Friedens sein.  

 

(Link zum deutschen Text der Petition in pdf)  

Bitte unterstützen Sie diese Petition, indem Sie sich auf der Website FREEDOM TO TRADE PETITION als Unterstützer registrieren und diese Petition an andere Personen weiterleiten.  

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Freiherr vom Stein (1829)

"Die vollkommene geistige und sittliche Bildung eines Volkes besteht in der Bildung der einzelnen Menschen, in der politischen Entwicklung des ganzen Staats zur politischen, gesetzlichen Freiheit."

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