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Buchvorstellung mit Willy H. Schreiber

Von der Stasi zum Tode verurteilt

Im Visier: Chronik einer Flucht

Eine Diktatur kann auf jedermann zugreifen, jederzeit. Die Biografie des Autors zeigt, wie man in der DDR ohne besonderen Grund zum Freiwild werden konnte. Warum und wieso – dafür hatte Willy H. Schreiber selbst lange keine Erklärung. Die fand er erst nach dem Zusammenbruch des DDR-Regimes, durch Einsicht in seine Akte – mehrere Tausend Seiten – bei der Gauck-Behörde.  

 

Als Schausteller (seine Akten tragen den Titel „OV Eisladen") brachte es Schreiber zu für DDR-Verhältnisse beachtlichem Wohlstand - was ihm aufgrund der herrschenden Verhältnisse zum Teil zum Verhängnis wurde. Nach dem tragischen Tod seiner Großmutter, Mutter und jungen Ehefrau innerhalb nur eines Jahres trat eine neue Frau in sein Leben, die sich seiner kleinen Tochter annahm und Mutter seines Sohnes wurde.  

Der Traum vom Familienglück schien erneut erfüllt - ein Trugschluß. Denn der zweiten Ehefrau fiel nichts besseres ein, als ein außereheliches Verhältnis mit einem Stasi-Zuträger anzufangen. Dieser IMS „Wolf" nutzte seine Beziehungen zur Staatsmacht, den Noch-Ehemann seiner neuen Freundin zu denunzieren, einzuschüchtern und zu schikanieren. Daraufhin kam es zur Scheidung der Eheleute. Zugleich schlug die unterschwellige Verfolgung durch die Stasi in offene Verfolgung um - was im Buch detailliert geschildert wird.  

 

Willy Hieronymus Schreiber schildert sein Schicksal lebendig, humorvoll, lebhaft und vor allem spannend. Entstanden ist ein zutiefst persönliches, bewegendes und zugleich hochpolitisches und zeitgeschichtliches Dokument, das auf der Basis zahlloser Originaldokumente Einblick in die Machenschaften des DDR-Regimes gibt und von jedem Zweifel darüber befreit, ob diese Verfolgungen real waren, die eine "Liquidierung" Schreibers zum Ziel hatten. Auch der bizarre Fortgang von Schreibers Geschichte nach 1990 wird nicht ausgespart.  

 

„Ich hoffe, daß Willy Hieronymus Schreiber mit seinem Buch dem Leser aufzeigen kann, wie das Unrechtssystem der früheren DDR im Vergleich zum Rechtsstaat beschaffen war."  

Prof. Dr. Rita Süßmuth, Präsidentin des Deutschen Bundestages a. D.  

Programm 1. Oktober 2009

19.00  

Begrüßung  

Wolfgang Müller  

Geschäftsführer, Institut für Unternehmerische Freiheit  

 

19.10  

Vorstellung des Autors und des Buchprojekts  

Dr. Holger Thuss  

TvR Medienverlag  

 

19.20  

Chronik einer Flucht  

Willy Hieronymus Schreiber  

 

20.00  

Fragen & Diskussion  

Anmeldung

Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Teilnehmerplätze sind begrenzt und werden nach Eingang der Anmeldung vergeben.  

Anmeldung mit vollständigem Namen an:  

 

Institut für Unternehmerische Freiheit  

Email: info@iuf-berlin.org  

Fax: 030 6920 80039  

Post: Stubenrauchstr. 10  

12161 Berlin  

 

Veranstaltungsort

Restaurant Cum Laude  

Universitätsstrasse 4  

10117 Berlin  

 

Wegbeschreibung  

Vom Bahnhof Friedrichstraße, 400 m  

Von der Friedrichstraße zu Fuß Richtung Osten in die Dorotheenstraße, das Cum Laude befindet sich nach 500 m direkt an der Ecke zur Universitätsstraße.  

 

Weitere mögliche Haltestellen:  

- Unter den Linden, 300 m (S-Bahn)  

- Am Kupfergraben, 50 m (M1, M12)  

- Unter den Linden / Staatsoper, 50 m (100, 200, TXL, N2)  

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ZITATE

Ludwig von Mises (1881-1973)

"All people, however fanatical they may be in their zeal to disparage and to fight capitalism, implicitly pay homage to it by passionately clamoring for the products it turns out."

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